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Renovierung des Alten Turms
und Abriss der Wasserburg 1972

KN Nr. VII/33 vom 31.8.1972, S. 428:

An heiliger Stätte

  1. Am 29.8.1972 begann man, den alten Turm in Schönstatt mit einem Gerüst zu umgeben. Er soll also ein neues Gewand erhalten. Alle gönnen es dem alten Veteranen. Denn so aller ihn flankierenden alten Bauten beraubt, sah er im Kontrast zu einem glatten, modernen Neubau der Wasserburg geradezu erbarmungswürdig aus. Die Konservatoren werden Mühe haben, die vielen Schäden des Turmes auszubessern und die Tuff und Bruchstein-Elemente stilgerecht herauszuputzen. Wenn er auch augenscheinlich etwas schief steht, so wird er doch nicht so leicht wie sein Zwilling 1932 einstürzen, denn er trägt inwendig ein armiertes Beton-Korsett. Er soll noch Zeuge für eine glanzvolle Zukunft des gesegneten Gnadenortes Schönstatt werden.
  2. Am 31.8.1972 begann man, die alte Wasserburg einzureißen. Das Werk der Pallottiner, den Talgrund nach eigenem Plan zu sanieren, nimmt damit einen entscheidenden Fortgang. Wer jetzt nach Schönstatt kommt, taucht in ein völlig verändertes Raumklima ein. Die einen mögen das bedauern, die anderen begrüßen den Fortschritt, der darin liegen mag, daß eine offenbar großzügige Neuplanung auf pallottinischem Boden günstige Voraussetzungen zu einer großräumigen Entwicklung der Schönstattwallfahrt schaffen hilft.

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