å Der neue Lichtrahmen 1947


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Der neue Lichtrahmen 1947

Wir waren schon einige Zeit auf der Suche nach einem Gegenstand, der für uns Frauen von Schönstatt im Kapellchen ein Symbol sein könnte, das uns im Kapellchen vertreten würde und uns dort gegenwärtig sein ließe. Pater Mühlbeyer kam auf die Idee, wir sollten den Lichtrahmen um das Gnadenbild schenken, der müsse doch eines Tages erneuert werden ...

Nach vielerlei Enttäuschungen – wir planten einmal, der MTA im Kapellchen das Altarkreuz zu schenken – haben wir heute (1. August 1946) die Erlaubnis erhalten, der Gottesmutter als Krönungsgabe zum 18. Oktober 1946 den Lichtrahmen um das MTA-Bild zu schenken. Für uns hier ist das eine überaus große Freude.

Zum 18. Oktober 1946 hoffen wir eine Zeichnung des Rahmens und das Material schenken zu können. Der Rahmen selbst wird sicher nicht mehr fertig ...

Der 20. Mai, seit 1945 zum großen Dankestag der gesamten Schönstattfamilie geworden, war dieses Jahr 1947 für unsere Familie (der Frauen von Schönstatt) von besonderer Bedeutung. Unser Dank und unsere Liebe sollten einen sichtbaren Ausdruck finden in dem neuen Lichtrahmen ...

Der Montag (19.5.1947) galt den äußeren Vorbereitungen ...

Um 21.00 Uhr begann die Feier. Aus allen Ständen und Gliederungen waren Vertreter gekommen ... Die Feier selbst war nach allgemeinem Urteil schön, klassisch schön. Ihr Höhepunkt war – außer der Enthüllung und Einweihung des Lichtrahmens – die Ansprache Pater Mühlbeyers ...

Einige unserer Schwestern hielten in der Nacht Anbetung im Kapellchen, und nach kurzer Ruhepause fanden sich auch die anderen wieder am Morgen des 20. Mai im Kapellchen ein. Pater Mühlbeyer sprach vor der hl. Messe zu uns über das Liebesbündnis. Vor der Opferung beteten wir unser Gebet und legten unser Versprechen auf die Patene, damit Pater Mühlbeyer es mit in die Opferung hineinnehme. Das Liebesbündnis ist geschlossen! Nun muß die Tat folgen! Der Lichtrahmen ist Symbol unseres Dankes, unserer Opferkraft und unserer Liebe. Er soll aber auch unser stiller Mahner sein.

Am 21. Mai kam aus Südamerika von Herrn Pater ein Glückwunschtelegramm.

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