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Ausgestaltung des Heiligtums 1914-1919

Ein Steinboden fürs Heiligtum

In dem Brief Pater Kentenichs an Josef Fischer vom 26.6.1915 hieß es abschließend:

Noch etwas. Dieser Tage sind uns von einem Soldaten 200 Mark vermacht worden für unser Kapellchen. Wahrscheinlich bekommen wir auch Steine für den Bodenbelag geschenkt. Nicht wahr: Mater ter admirabilis! Denken Sie: Das alles im Kriege!

Die Realisierung dieses Angebotes geschah jedoch nicht sofort.

Im Brief von Franz Heck an Ferdinand Kastner, geschrieben am 30.12.1915:

… Wir haben auch Weihnachten als Sodalen; irdische Geschenke haben wir: ein feines Meßgewand, Albe mit großartigem Zingulum, kurz: alles, was der Priester braucht, außer Kelch. Ein Kommuniontuch, ein Meßbuch für Requiem-Messen usw. Ferner ist schon ein Boden zu 200 M für unsere Kapelle gestiftet! Wir haben wahrlich Grund zu danken dafür…

Auch aus dieser Bemerkung von Franz Heck geht nicht ganz klar hervor, wann der Fußboden aus Stein nun wirklich verlegt wurde; vielleicht sagt die Bemerkung sogar, daß die Realisierung noch nicht geschehen ist, sondern erst in Zukunft, also vielleicht im neuen Jahr 1916, geschehen wird; jedenfalls ist er dann auf einem Bild des Inneren des Heiligtums aus der Zeit vor 1919 zu sehen.

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